


Kaum eine andere Energiequelle ist so nachhaltig, umweltfreundlich und gleich-zeitig wirtschaftlich wie die Wasserkraft. Aber auch die Nutzung der Wasserkraft ist mit Eingriffen in die Natur verbunden. Alpiq versucht diese gering zu halten und bestmöglich auszugleichen.
Renaturierungsmassnahmen
Beim Bau und Betrieb ihrer Kraftwerke legt Alpiq grossen Wert auf das öko-logische Gleichgewicht. So gilt das Kraftwerk Ruppoldingen heute als Muster-beispiel für die umweltgerechte Nutzung der Wasserkraft. Alpiq hat beim Bau in den Jahren 1996 bis 2000 rund 20 Millionen Franken in ökologische Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen investiert und realisierte damit über 300 Umwelt-massnahmen. Neben einer Vergrösserung des Auenwaldes auf insgesamt 5.2 ha, entstanden auf einer Länge von 8,4 Kilometern Flachwasserzonen, Inseln und natürliche Entwicklungsflächen, welche als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als Rast- und Brutplatz für Wasservögel dienen.
Eisvogel und Biber
Die Umweltmassnahmen von Alpiq zeigen Wirkung: zahlreiche Tierarten konnten erhalten werden oder haben sich entlang der Aare sogar neu angesiedelt. Unter anderem hat der heimische Eisvogel an den Uferabbrüchen geeignete Plätze für seine Bruthöhlen gefunden und auch der Biber ist in den letzten Jahren wieder an die Aare zurückgekehrt und geblieben.